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Abschluss des Fahrradprojektes Tandem

Allgemein 20.05.2015

Das Fahrradprojekt Tandem des Unternehmensnetzwerks Großbeerenstraße neigt sich dem Ende zu und die Organisatoren ziehen eine positive Bilanz. Jugendliche aus Tempelhof-Schöneberg und jugendliche Flüchtlinge aus dem Übergangswohnheim Marienfelder Allee haben seit dem Herbst 2014 regelmäßig zusammen in der Fahrradwerkstatt eines Jugendzentrums gearbeitet. Sicherheit Nord unterstützt die Aktion.

Die Idee: Jugendliche Asylbewerber und Schüler aus dem Berliner Bezirk arbeiten gemeinsam gebrauchte Fahrräder auf. Jeder bekommt anschließend eines der Fahrräder. Weitere generalüberholte Drahtesel werden an bedürftige Familien im Bezirk Tempelhof-Schöneberg verschenkt. Die gemeinsame Arbeit sollte Verständnis und Toleranz fördern und das Entstehen einer offenen Willkommenskultur unterstützen.

Offenbar mit Erfolg. Denn, so schätzen es die Initiatoren ein, die Mädchen und Jungen haben sich bei der Arbeit sehr gut kennen gelernt und viel über die jeweiligen Lebensverhältnisse erfahren. Dabei haben sie auch ein besseres technisches Verständnis bekommen und sind im Umgang mit Werkzeugen nun sicherer. Zwei der Jugendlichen wollen nun gar gerne Ingenieur oder Ingenieurin werden. Auch das Deutsch der Flüchtlingsjugendlichen habe sich verbessert und sie seien nun selbstbewusster als vorher zieht Projektleiter Thomas Nittka Bilanz. Positiv sieht er auch die Resonanz innerhalb des Unternehmensnetzwerks und in der Bevölkerung des Bezirks:
"Durch die vielen Fahrradspenden hatte ich direkten Kontakt zu den Spendern. Alle sind am Projekt interessiert und freuen sich mit Ihrer Spende, dieses zu unterstützen", sagt Thomas Nittka.
Insgesamt sind rund 45 Fahrräder zusammengekommen, die von Unternehmern aus dem Netzwerk Großbeerenstrasse e.V. - darunter Sicherheit Nord - und vielen privaten Personen gespendet worden waren. Die feierliche Übergabe an die bedürftigen Familien fand anlässlich eines Unternehmertreffens des Unternehmensnetzwerks Großbeerenstraße im Übergangswohnheim Marienfelder Allee statt, in dem allein etwa 700 Flüchtlinge leben. Das Netzwerk arbeitet nun an weiteren Spendenaktionen.

Die Tandem-Aktion ist ein Projekt der Initiative Netzwerk mit Courage: Gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung! im Unternehmensnetzwerk Großbeerenstraße, das von der tricom GmbH durchgeführt und aus Mitteln des Förderprogramms „Lokales Soziales Kapital" (LSK) gefördert wird. Das Projekt wird noch mindestens bis zum 30.6.2015 weitergeführt und es war auch für die Abendschau des rbb von Interesse.

Weitere Informationen:
www.netzwerk-grossbeerenstrasse.de
www.tricom-gmbh.de
www.hausoffun-berlin.de

Gegen Rechtsextremismus,
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.